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Das Institut für Konservierung und Restaurierung ist seit 2013 im Rahmen des Förderprogramms
„Qualitätsoffensive Museumsdepot, Schätze ins Schaufenster“ des Landes Niederösterreichs in
zahlreichen Museen und Klöstern tätig. Im Mittelpunkt aller Projekte stehen die Sammlungspflege und
die präventive Konservierung. Die Aufgabenstellungen reichen etwa von der Verbesserung der  Lagerung
und der Inventarisierung bis zur Umlagerung schwerer Steinobjekte und der Vorbereitung  von
Ausstellungen. Die Arbeitseinsätze werden in den Sammlungen vor Ort mit Teams aus Studenten und
Lehrpersonal mit bis zu 20 Personen durchgeführt. Oftmals werden durch die erstmalige Erfassung
und Durchsicht der Objekte bisher unbekannte Schätze ans Tageslicht gebracht. Außerdem kann fest-
gestellt werden, bei welchen Objekten dringender restauratorischer Handlungsbedarf besteht. Spannende
Objekte mit großer kunsthistorischer Bedeutung und komplexen Problemstellungen werden laufend am
Institut für Konservierung und Restaurierung von Studierenden bearbeitet.

Die Forschung ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt des Pilotprojekts. Neben einer Dissertation entstehen
im Laufe der Projekte Diplomarbeiten und Vordiplomsarbeiten, etwa zur Pflege der Gemäldesammlung
von Stift Zwettl, der Verbesserung der Lagerung der Paramente von Stift Neukloster oder zur Entwicklung
von Konservierungsstrategien für Einzelobjekte.

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Abbildungen: Impressionen der Arbeitseinsätze des Instituts für Konservierung und Restaurierung
(Heimatmuseum Purgstall und Stift Neukloster)
© Institut für Konservierung und Restaurierung,
Universität für angewandte Kunst, Johanna Wilk, Bettina Reith